WILAmed zieht nach Messebeteiligung in Almaty positive Bilanz

Das mittelfränkische Medizintechnikunternehmen WILAmed war in der vergangenen Woche auf der KIHE (Kazakhstan International Healthcare Exhibition) in Kasachstan als Aussteller vertreten. Unter dem Motto „Made in Germany“ präsentierten sich in einem eigens für die internationale Medizinfachmesse konzipierten Länderpavillon 22 deutsche Unternehmen aus der Gesundheitsbranche im Atakent Exhibition Centre von Almaty – der größten Stadt Kasachstans. Initiiert wurde die Messebeteiligung Deutschlands vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Kooperation mit dem Spitzenverband der deutschen Messewirtschaft AUMA.

„Gerade im medizinischen Sektor Kasachstans gehen die Hauptimpulse von staatlichen Programmen aus, die zur Entwicklung des Gesundheitswesens beitragen sollen. Das Land hat im Zeitraum von 2011 bis 2015 hierfür einen Etat von rund 2,5 Milliarden US-Dollar vorgesehen“, erklärt Claudia Röttger-Lanfranchi, Geschäftsführerin der WILAmed GmbH, die Messebeteiligung ihres Unternehmens. „Wir sehen daher gerade in dieser Region ein dynamisches Wachstumspotenzial für das Exportgeschäft von Medizintechnik ‚Made in Germany‘. Zudem bildet Almaty bis heute das kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum des Landes mit enormer Signalwirkung auf angrenzende Staaten wie beispielsweise Kirgisistan oder Usbekistan“, so Röttger-Lanfranchi weiter. Mit 9.000 Quadratmetern Brutto-Präsentationsfläche, 250 Ausstellern aus 20 Ländern und über 5.000 registrierten Fachbesuchern hat sich die KIHE – auch Dank Unterstützung durch das Kasachische Gesundheitsministerium – als größte und bedeutendste Medizinfachmesse internationalen Charakters in Zentralasien etabliert. Seit dem Jahr 2008 beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland in Almaty mit einem offiziellen Firmengemeinschaftsstand. Im Jahr 2012 wurden Medizintechnik und medizinische Produkte im Wert von 436 Millionen US-Dollar nach Kasachstan eingeführt. Dabei stiegen die Importe aus Deutschland 2012 um 4 % auf fast 80 Millionen Euro (Quelle: Eurostat). Das Kammersteiner Medizintechnikunternehmen WILAmed nahm zum ersten Mal im Jahr 2011 in Almaty teil.

Informationen zu den weiteren deutschen Ausstellern auf der KIHE 2014 sind im Internet nachzulesen: http://www.kihe-almaty.german-pavilion.com